Immobilien­fotografie

Bilder wecken Emotionen. Direkt und unmittelbar, ohne den mühsamen Umweg über die Sprache. Begeistern Sie Ihre zukünftigen Käuferinnen oder Mieter schon vor dem ersten Besichtigungstermin für Ihre Immobilie oder wecken Sie die Vorfreude Ihrer Feriengäste auf einen entspannten und erholsamen Urlaub.

Mein Angebot richtet sich an Immobilienmakler, Wohnungsbaugesellschaften, Wohnungsgenossenschaften, Hotelbesitzerinnen sowie Eigentümer und Verwalterinnen von Ferienimmobilien aller Art.

Architektenhaus

Leistungen & Preise

Die Höhe des Auftragshonorars richtet sich nach der Anzahl der Bilder, die Sie benötigen. Weitere Nebenleistungen, wie z. B. Fahrt- und Übernachtungskosten, werden wir bei Bedarf individuell vereinbaren. Dafür bekommen Sie von mir:

Preisliste

Häuser
Reihen­haus, Doppel­haus, Ein­familien­haus, Bungalow, Villa, Mehr­familien­haus, …
Wohnungen
Etagen­wohnung, Maison­ette, Pent­house, Loft, Apart­ment, Ein­lieger­wohnung, …
Gewerbe­immobilien
Büro­gebäude, Laden­geschäft, Café, Restau­rant, Praxis, Werk­statt, Lager­halle, Fabrik­gebäude, Industrie­anlage, …
Basis­preis​/Foto: 35 €
ab 280 € Auftrags­summe
(inkl. 8 Fotos)
Ferien­immobilien (zur Ver­mietung an Urlaubs­gäste)
Ferien­wohnung, Ferien­haus, Apart­ment, Hotel, Pension, Gäste­haus, Her­berge, Bed & Break­fast, …
Basis­preis​/Foto: 50 €
ab 400 € Auftrags­summe
(inkl. 8 Fotos)
Aus­tausch „Post­karten­himmel“
+15 €/Foto
Außen­aufnahme in der Dämme­rung (blaue Stunde)
2-facher Basis­preis
360°-Pano­rama
5-facher Basis­preis

Alle Preisangaben sind Nettopreise zuzügl. der gesetzl. geltenden Umsatzsteuer.

Der Basispreis pro Foto beträgt 35 € (netto) für Wohn- und Gewerbeimmobilien, die zum Verkauf oder zur Vermietung bestimmt sind. Bei Ferienimmobilien zur Vermietung an Urlaubsgäste liegt der Basispreis, aufgrund der längeren Nutzungsdauer, bei 50 € (netto) pro Bild.

Nicht immer spielt das Wetter bei Fototerminen mit. Dank digitaler Bildbearbeitung ist es jedoch möglich, nachträglich einen grauen und bewölkten Himmel gegen einen „Postkartenhimmel“ auszutasuchen. Für diesen zusätzlichen Bearbeitungsschritt berechne ich einen Aufschlag von 15 € auf den Basispreis pro Foto.

Für Außenaufnahmen in der Dämmerung (blaue Stunde) berechne ich den 2-fachen Basispreis, da diese Aufnahmen naturgemäß sehr früh morgens oder spät abends angefertigt werden müssen. Dafür werden Sie jedoch mit ganz besonders ausdrucksvollen und unvergleichlichen Bildern belohnt.

Als besonderes Angebot biete ich die hochauflösende 360°-Spiegel­reflex-Pano­rama­foto­grafie an. Aufgrund der höheren Anforderungen bei Aufnahme und Bildbearbeitung, berechne ich pro Panorama den 5-fachen Basispreis. Dies entspricht 175 €/Panorama bei Kauf- und Mietobjekten bzw. 250 €/Panorama bei Ferienimmobilien. Aus diesen Panorama-Aufnahmen lassen sich virtuelle Rundgänge erstellen.

Für ein informatives und ansprechendes Exposé werden auch bei kleineren Wohnungen mindestens acht Bilder benötigt (Außenbereiche, Flur/Diele, Bad/WC, Küche, Wohn- und Schlafräume, Keller). Die Mindestanzahl pro Auftrag liegt daher bei acht Bildern, entsprechend einer Auftragssume ab 280 € (netto) für Kauf- und Mietobjekte bzw. 400 € (netto) für Ferienimmobilien.

offene Küche

Wissenswertes

Vor dem Fototermin

Ob es besser ist, eine Immobilie zu fotografieren, wenn sie bewohnt und eingerichtet oder leersteht, lässt sich pauschal gar nicht beantworten. Beides hat Vor- und Nachteile. Ein möblierter Raum wirkt zwar wohnlicher und bietet eine bessere Vorstellung der Größenverhältnisse, zeigt jedoch Stil und Vorlieben der bisherigen Bewohner. Leere Zimmer beflügeln mehr die Fantasie der Interessenten, sie mit ihren eigenen Möbeln einzurichten, hinterlassen aber manchmal einen etwas schlichten Eindruck. Hier ist die Expertise des Fotografen gefordert, trotzdem interssante und spannende Blickwinkel zu finden.

Normalerweise nimmt man die Dinge sowieso, wie sie sind. Ein bewohntes Haus extra fürs Foto leerzuräumen, ist wenig praktikabel, eine leere Wohnung zu möblieren zwar möglich, aber mit deutlichen Mehrkosten verbunden. Wenn Sie sich dafür interessieren, finden Sie im Inernet unter dem Stichwort „Home Staging“ zahlreiche Informationen. Gerne bin ich Ihnen dabei behilflich, ein passendes Angebot zu finden und die Termine zu koordinieren.

Ferienimmobilien sollten selbstverständlich immer möbliert sein, schließlich möchten die zukünftigen Gäste sehen, was sie erwartet und ob ihnen die Unterkunft gefällt.

Aufnahmen von bewohnten/​möblierten Räumen wirken am besten, wenn alle vorhandenen Lichter eingeschaltet sind. Tauschen Sie daher bitte vor dem Fototermin alle defekten Lampen aus. Denken Sie dabei auch an beleuchtete Spiegel und die Dunstabzugshaube über dem Herd. Weitere Beleuchtungselemente finden sich häufig über den Arbeitsflächen in der Küche sowie in Vitrinen oder an Schränken und Regalen in Küche, Bad, Wohn-, und Schlafzimmern. Neben den Deckenleuchten überprüfen Sie bitte auch alle Nachttischlampen, Stehlampen, Schreibtischlampen usw. Zu guter Letzt schauen Sie bitte auch nach der Außenbeleuchtung im Eingangsbereich sowie ggf. im Garten. Dies gilt besonders für Aufnahmen, die zur blauen Stunde geplant sind.

Damit die Bilder Ihrer Immobilie möglichst ansprechend wirken und viele Interessenten begeistern, hier ein paar Tipps für Sie zur Vorbereitung auf den Fototermin:

  • Ob möbliert oder unmöbliert – alle Fußböden sollten besenrein sein, Spinnweben ggf. entfernt werden. Fenster, Glastüren, Spiegel, Arbeitsflächen der Einbauküche, Spül- und Waschbecken, Badewannen, Duschkabinen und WCs sollten sauber sein.
  • Befindet sich die Immobilie mitten in der Renovierung, sollten möglichst alle Arbeits­materialien und Werkzeuge vorübergehend z. B. in einem Kellerraum oder in der Garage gelagert werden, es sei denn, es ist beabsichtigt, die Renovierungsarbeiten zu zeigen.
  • Ist die Immobilie bewohnt, gilt vor allem: „weniger ist mehr“. Räumen Sie alles weg, was nicht unbedingt benötigt wird und schaffen Sie Platz. Die Räume wirken dadurch gleich viel großzügiger, die ganze Immobilie deutlich hochwertiger.
  • Verstauen Sie alle persönlichen Gegenstände in Schränken und Schubladen. Dies gilt besonders für Dokumente (Briefe, Zeugnisse usw.) und Familienfotos auf Schreibtischen, an den Wänden oder am Kühlschrank.
  • In der Küche bitte alle Flaschen und (schmutziges) Geschirr wegräumen, Mülleimer und -tüten im Schrank verstauen.
  • In Bad und WC bitte alle Putzmittel, Shampoo­flaschen und sonstigen Kosmetikartikel wegräumen. Schlichte, neutrale Zahnputzbecher mit Zahnbürsten sowie passende Seifenspender dürfen gerne bleiben, ebenso neutrale Handtücher.
  • Überzählige Schuhe und Jacken an der Garderobe bitte im Schrank deponieren, ebenso alle Kleidungsstücke aus Schlaf- und Ankleidezimmern.
  • Hundekörbchen, Kratzbäume, Futterschüsseln und andere Hinweise auf Haustiere möglichst beseitigen. Nicht jeder ist ein Tierfreund, manche Menschen haben sogar Angst vor Tieren oder reagieren allergisch. Ein Aquarium verschwindet natürlich nicht mal eben so, ist aber auch weniger problematisch. Die Beleuchtung eines Aquariums kann sogar für ein besonderes Ambiente sorgen.
  • Verzichten Sie möglichst auf saisonalen Raumschmuck. Der Weihnachtsbaum oder das Ostergesteck lassen ein Foto schon nach kürzester Zeit veraltet wirken. Eine Vase mit frischen Blumen oder eine Schale mit frischem Obst können einen Raum dagegen zusätzlich aufwerten.
  • Kunstwerke wie Ölgemälde, Skulpturen oder Designermöbel können dem Urheber- oder Designrecht unterliegen und dürfen nicht ohne Erlaubnis abfotografiert werden. Selbst dann nicht, wenn sie nicht das Hauptmotiv darstellen. Wandbilder lassen sich ggf. in der Bildbearbeitung wegretuschieren oder mit einem Weichzeichner überdecken, bei frei im Raum stehenden Skulpturen oder Möbeln ist dies jedoch kaum möglich. Solche Gegenstände sollten daher besser weggeräumt werden.
    Sollte mir beim Fotografieren etwas auffallen, was rechtliche Probleme verursachen könnte, weise ich gerne darauf hin und versuche, eine Lösung zu finden. Allerdings ist es nicht möglich, alle denkbaren rechtlichen Fallstricke lückenlos zu erkennen. Am Ende müssen Sie dafür Sorge tragen, die Bilder für Ihre Zwecke voll­umfänglich nutzen zu dürfen. Im Zweifelsfall ist dafür auch das Einholen von Rechten Dritter erforderlich. Dabei bin ich Ihnen natürlich gerne behilflich.
  • Sollen Garten, Balkon und Terrasse fotografiert werden, verbannen Sie bitte alle Gartengeräte, Wasserschläuche, Gießkannen, Mülltonnen usw. ins Gartenhäuschen, in die Garage oder den Keller. Entfernen Sie bei trockenem Wetter Planen von Gartenmöbeln und stellen Sie ggf. einen Sonnenschirm auf oder fahren die Markise aus.

Und hier noch ein kleiner Geheimtipp: Bitten Sie eine gute Freundin oder netten Arbeitskollegen darum, einmal mit offenen Augen durch Ihre Immobilie und Ihren Garten zu gehen und auf Dinge zu achten, die das Gesamtbild stören könnten. Manchmal ist man selbst etwas betriebsblind und übersieht den Stapel alter Zeitungen im Wohnzimmer, den Toilettenpapier-Vorrat im Gäste-WC oder das verstaubte Kinderspielzeug unter der Kellertreppe.

Duschbad

Während des Fototermins

Die Dauer einer Fotosession ist maßgeblich von der Anzahl und Größe der Räume abhängig. Für eine kleine Wohnung reichen meist zwei Stunden, bei einem großen Einfamilienhaus über drei Etagen mit sieben Zimmern, zwei Bädern, Sauna, Fitnessraum und großem Garten können es auch mal fünf oder sechs Stunden sein. Vor allem, wenn eine Immobilie bewohnt und möbliert ist, dauert es erfahrungsgemäß länger. Hier müssen selbst bei bester Vorbereitung gelegentlich Sessel, Stühle oder Tische fotogen in Szene gesetzt oder der ein oder andere Gegenstand umgestellt werden, um die bestmögliche Aufnahme zu bekommen. Daher ist es auch sinnvoll, dass während der Aufnahmen noch jemand vor Ort ist, denn solche Umräumaktionen erledige ich nur äußerst ungern ohne Rücksprache.

Bei leerstehenden Immobilien oder Ferienimmobilien ist es nicht unbedingt erforderlich, dass jemand die ganze Zeit dabei bleibt. Nur für eine gemeinsame Begehung zu Beginn und ggf. zum auf- und zuschließen der Türen ist die Anwesenheit einer Maklerin oder eines Eigentümers hilfreich.

Sofern das Grundstück frei zugänglich ist, muss auch für die Außenaufnahmen niemand weiter vor Ort sein. In der Regel bin ich ein paar Minuten vor dem vereinbarten Termin am Objekt und fotografiere zumindest schon mal die Ansichten von der Straße aus. Alle weiteren Außenaufnahmen kann ich je nach Jahres- und Tageszeit vor oder nach den Innenaufnahmen anfertigen, sodass auch niemand auf mich warten muss.

Als „blaue Stunde“ bezeichnet man einen bestimmten Zeitraum kurz vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang, wenn der Himmel in ein tiefblaues Licht getaucht ist. Je nach Jahreszeit und Breitengrad dauert dieser Zeitraum zwischen 20 Minuten (in den Tropen) und zwei Wochen (an den Polen), in Mitteleuropa etwa 30 bis 50 Minuten.

Während der blauen Stunde sind die Kontraste zwischen Umgebungslicht und künstlicher Beleuchtung einigermaßen ausgewogen, sodass im Gegensatz zur Nachtfotografie die Umgebung noch bzw. schon gut zu erkennen ist, wenn die Lichter der Straßenbeleuchtung und in den Fenstern der Gebäude korrekt belichtet sind. Darüber hinaus erzeugt der Farbkontrast zwischen dem Blau des Himmels und dem Orange der Innenbeleuchtung sehr reizvolle Lichtstimmungen.

In der Regel ist es sinnvoll, diese Aufnahmen unabhänging von den Innenaufnahmen an einem anderen Tag anzufertigen. Das Wetter muss mitspielen und die Uhrzeit muss passen, damit rechtzeitig alle Lichter im und am Gebäude eingeschaltet sind und die Kamera aufnahmebereit ist.

Flur

Nach dem Fototermin

Bei jedem Fototermin entstehen weit mehr Aufnahmen, als Sie tatsächlich benötigen. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, treffe ich eine Vorauswahl der am besten geeigneten Bilder. Diese bekommen Sie von mir schnellstmöglich aber weitgehend unbearbeitet als Download zur Verfügung gestellt. Gerne stehe ich Ihnen bei der finalen Auswahl beratend zur Seite, um für Ihr Exposé eine überzeugende und gelungene Bilderserie zu finden.

Sobald Ihre Auswahl feststeht, beginne ich mit der Bildbearbeitung. Je nach Anzahl der Bilder und Umfang der erforderlichen Bearbeitungen, kann es ein paar Tage dauern, bis alles fertig ist. Selbstverständlich sind Zwischenlieferungen möglich und in ganz dringenden Fällen lege ich auch gerne eine Nachtschicht ein.

Sie bekommen alle ausgewählten und bearbeiteten Bilder in zwei verschiedenen Versionen: 1. eine für den Druck optimierte, hochaufgelöste Version, z. B. für ein gedrucktes Exposé und 2. eine fürs Internet optimierte Version mit geringerer Auflösung für kürzere Ladezeiten. Wenn Sie ganz bestimmte Bildgrößen/​Auflösungen benötigen, stelle ich Ihnen diese selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Normalerweise erhalten Sie die Bilder als JPG-Dateien mit 8-bit Farbtiefe pro Farbkanal im Farbraum sRGB. Gerne stelle ich Ihnen die Bilder aber auch in anderen Dateiformaten (z. B. TIF) mit höherer Farbtiefe oder einem anderen Farbraum (z. B. AdobeRGB) zur Verfügung.

Wenn Sie möchten, stimme ich mich gerne direkt mit Ihrer Druckerei oder Ihrer Webdesignerin ab, welche Datei- und Bildformate für Ihre Zwecke am besten geeignet sind. Selbstverständlich ist es auch kein Problem, wenn Sie mehr als zwei unterschiedliche Formate benötigen, schließlich bezahlen Sie für das Bild und nicht für das Format, in dem es ausgeliefert wird!

offenes Wohn- und Esszimmer